Inhalt 11 Abschnitte
- Zielgruppe definieren – Definition und Einordnung
- Wie Daniela Isik Zielgruppendefinition versteht
- In fünf Schritten zur definierten Zielgruppe
- Was Zielgruppendefinition NICHT ist
- Was Daniela Isik dabei anders macht
- Erfahrung und Praxishintergrund
- Für wen dieser Schritt passt – und für wen nicht
- Welcher nächste Schritt zu welcher Situation passt
- 10 Beispiele aus der Praxis
- Häufige Fragen zur Zielgruppendefinition
- Wie es konkret weitergehen kann
KURZ & KOMPAKT
Die Zielgruppe für einen Onlinekurs zu definieren bedeutet, eine konkrete Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Problem, einer gemeinsamen Sprache und einem ähnlichen Entscheidungskontext zu beschreiben – nicht nur Alter und Beruf. Daniela Isik arbeitet dafür vom groben Themenfeld über ein ausgewähltes Kernsegment bis zu einer geschärften, mit echten Signalen abgeglichenen Beschreibung. Eine zu breite Zielgruppe ist der häufigste Grund, warum Onlinekurse zwar fertig, aber schwer verkäuflich werden. Die Definition ist kein einmaliger Schritt, sondern eine Grundlage, die mit dem Kurskonzept, den Kursinhalten und dem späteren Funnel laufend abgeglichen wird.
Zielgruppe definieren – Definition und Einordnung
DEFINITION
Die Zielgruppe für einen Onlinekurs zu definieren heisst, eine konkrete Gruppe von Menschen zu beschreiben, die ein gemeinsames Problem, eine ähnliche Ausgangslage und einen vergleichbaren Entscheidungskontext teilen. Diese Beschreibung ist die Grundlage dafür, welche Inhalte in den Kurs gehören, welche Sprache verwendet wird und über welche Kanäle der Kurs später verkauft werden kann.
- Zielgruppe ist mehr als Alter, Geschlecht und Beruf.
- Entscheidend ist das gemeinsame Problem und der gemeinsame Entscheidungskontext.
- Die Definition wirkt direkt auf Inhalt, Sprache und Verkauf.
Diese Einordnung unterscheidet sich von einem verbreiteten Verständnis, das Zielgruppendefinition auf demografische Merkmale reduziert. Alter, Wohnort oder Berufsbezeichnung können hilfreiche Filter sein, sie erklären aber nicht, warum jemand einen Onlinekurs kauft. Kaufentscheidungen entstehen aus einem konkreten Problem, einem bestimmten Punkt im Leben oder Beruf, an dem dieses Problem akut wird, und einer Sprache, in der sich die betroffene Person selbst wiedererkennt. Genau diese drei Elemente – Problem, Zeitpunkt, Sprache – stehen im Zentrum jeder brauchbaren Zielgruppendefinition.
Wer mit Daniela Isik an der Zielgruppe für einen Onlinekurs arbeitet, beginnt deshalb nicht mit einer Alterszahl, sondern mit der Frage: Wer hat gerade jetzt ein Problem, für das dieser Kurs eine nachvollziehbare Lösung ist – und woran erkennt diese Person das selbst?
Wie Daniela Isik Zielgruppendefinition versteht
Im Content-System von Daniela Isik ist die Zielgruppendefinition kein separater Marketing-Schritt, sondern der Angelpunkt zwischen Positionierung und Inhalt. Bevor überhaupt entschieden wird, welche Module ein Onlinekurs enthält, muss klar sein, für wen dieser Kurs überhaupt gemacht wird. Ohne diese Klärung bleibt jede spätere Entscheidung – Struktur, Tonfall, Preis, Vertriebskanal – ein Ratespiel.
Diese Reihenfolge unterscheidet sich von einem Vorgehen, das zuerst Inhalte produziert und erst danach überlegt, wer davon profitieren könnte. In der Praxis führt diese umgekehrte Reihenfolge regelmässig zu Kursen, die fachlich solide sind, aber niemanden konkret ansprechen – weil sie versuchen, gleichzeitig für Anfänger und Fortgeschrittene, für Privatpersonen und Unternehmen, für ein breites und ein enges Problem zu funktionieren.
„Eine Zielgruppe, die für alle passt, passt am Ende für niemanden konkret genug, um zu kaufen.“
Für Daniela Isik gehört die Zielgruppendefinition deshalb an den Anfang der Kurserstellung – noch vor der inhaltlichen Struktur. Sie hängt eng mit den Prinzipien ihres Content-Systems zusammen: Sichtbarkeit erreicht nur, wer weiss, wen er ansprechen will; Vertrauen entsteht nur, wenn sich die angesprochene Person im Content wiedererkennt; Positionierung wird erst mit einer klaren Zielgruppe möglich.
In fünf Schritten zur definierten Zielgruppe
Die folgenden fünf Schritte zeigen, wie Daniela Isik mit Kursanbietern die Zielgruppe für einen Onlinekurs schärft – von einer groben Themenidee bis zu einer Beschreibung, die tatsächlich für Inhalt und Verkauf brauchbar ist.
Themenfeld und Ausgangslage klären
Bevor eine Zielgruppe eingegrenzt werden kann, muss klar sein, in welchem Themenfeld der Kurs überhaupt spielt und welche eigene Erfahrung oder Fachkenntnis die Grundlage bildet. Diese Ausgangslage bestimmt, welche Zielgruppen realistisch überhaupt in Frage kommen – nicht jede Zielgruppe passt zu jedem Themenfeld.
Mögliche Segmente grob sammeln
Im zweiten Schritt werden mehrere mögliche Gruppen gesammelt, die von diesem Thema betroffen sein könnten – ohne sofort eine davon auszuwählen. Diese Sammlung macht sichtbar, wie unterschiedlich Probleme, Sprache und Erfahrungsstufen innerhalb eines Themenfelds tatsächlich sind.
Ein Kernsegment bewusst auswählen
Aus der Sammlung wird ein einziges Kernsegment ausgewählt, für das der erste Onlinekurs gebaut wird. Diese Entscheidung ist unbequem, weil sie andere mögliche Zielgruppen bewusst zurückstellt – sie ist aber der Punkt, an dem aus einer diffusen Idee ein konkretes Angebot wird.
Problem, Sprache und Kontext konkret beschreiben
Für das gewählte Kernsegment wird beschrieben, welches konkrete Problem es hat, in welchen Worten es dieses Problem selbst formuliert und in welcher Lebens- oder Berufssituation dieses Problem typischerweise auftritt. Diese Beschreibung ist die eigentliche Zielgruppendefinition – nicht die demografischen Eckdaten.
Definition an echten Signalen prüfen
Zum Schluss wird die Beschreibung mit echten Berührungspunkten abgeglichen – Fragen aus Gesprächen, Kommentaren, bisherigen Kunden oder Community-Reaktionen. Stimmen diese Signale nicht mit der Annahme überein, wird die Definition angepasst, bevor Inhalt und Struktur des Kurses festgelegt werden.
„Die Zielgruppe eines Onlinekurses ist nicht die Gruppe, die theoretisch profitieren könnte, sondern die Gruppe, die ihr Problem im Kurstitel sofort wiedererkennt.“
Was Zielgruppendefinition NICHT ist
In der Praxis begegnet Daniela Isik immer wieder denselben Verkürzungen, die aus einer strategischen Übung eine reine Fleissaufgabe machen. Diese Gegenüberstellung trennt das verbreitete Verständnis von dem, was Zielgruppendefinition für einen Onlinekurs tatsächlich leisten muss.
„Zielgruppe definieren“ wird oft verstanden als
- Alter, Geschlecht und Beruf in einem Steckbrief notieren
- Eine Persona mit Namen und Stockfoto erstellen
- Ein einmaliger Schritt, der danach abgehakt ist
- Möglichst breite Zielgruppe für maximale Reichweite
- Vorarbeit, die man überspringen kann, wenn der Inhalt gut ist
Tatsächlich bedeutet Zielgruppendefinition
- Konkretes Problem, Sprache und Entscheidungskontext beschreiben
- Persona als Arbeitsmittel, nicht als Selbstzweck
- Laufender Abgleich mit echten Signalen aus der Praxis
- Bewusst enge Auswahl statt maximaler Breite
- Grundlage, auf der Inhalt, Sprache und Verkauf aufbauen
- Ein Steckbrief beschreibt Merkmale – eine Zielgruppendefinition beschreibt ein Problem.
- Breite verspricht Reichweite, liefert aber selten Verkäufe.
- Die Definition ist ein Arbeitsstand, der geprüft und angepasst wird.
Was Daniela Isik dabei anders macht
Erstens: Problem vor Demografie. Statt zuerst Alter und Beruf festzulegen, arbeitet Daniela Isik zuerst am konkreten Problem und am Zeitpunkt, an dem dieses Problem akut wird. Demografische Merkmale kommen erst danach – als grobe Filter, nicht als Kern der Definition.
Zweitens: Fokus statt Vollständigkeit. Anstatt zu versuchen, möglichst viele Segmente gleichzeitig zu bedienen, wird bewusst ein Kernsegment ausgewählt. Andere Segmente werden nicht ignoriert, sondern für spätere Kurse oder Angebote zurückgestellt.
Drittens: Abgleich mit echten Signalen statt reiner Annahme. Eine Zielgruppendefinition bleibt in dieser Arbeitsweise vorläufig, bis sie an echten Fragen, Kommentaren oder Gesprächen aus der eigenen Praxis geprüft wurde. Diese Methode ist aus der eigenen Praxis mit Content, digitalen Lernangeboten und der Digitalisierung von Ausbildungen entstanden – nicht aus einer rein theoretischen Übung.
Viertens: Verbindung zu Inhalt und Verkauf statt isolierter Übung. Die Zielgruppendefinition steht nicht für sich allein, sondern wird direkt mit der Planung der Kursinhalte und dem späteren Verkaufsweg verknüpft. Eine Definition, die nicht in Inhalt und Verkauf zurückwirkt, bleibt ein theoretisches Dokument.
„Eine gute Zielgruppendefinition liest sich nicht wie eine Statistik, sondern wie die Beschreibung einer einzelnen Person, die du dir konkret vorstellen kannst.“
Erfahrung und Praxishintergrund
Die Methodik von Daniela Isik zur Zielgruppendefinition stammt nicht aus der Theorie, sondern aus über zehn Jahren eigener Praxis mit Content, digitalen Lernangeboten und Ausbildungen.
Zwischen 2017 und 2019 hat Daniela Isik gemeinsam mit Birol Isik Ausbildungen der SNF Academy vollständig digitalisiert. Schon in dieser Phase zeigte sich, wie entscheidend eine klare Zielgruppendefinition für den Erfolg eines digitalen Lernangebots ist: Eine Ausbildung für angehende Personal Trainer benötigt andere Inhalte, eine andere Sprache und einen anderen Verkaufsweg als eine Ausbildung für Menschen, die aus privatem Interesse mehr über Ernährung lernen wollen – auch wenn beide Gruppen im selben groben Themenfeld unterwegs sind.
Diese Erfahrung prägt auch die eigene Arbeit als Content-Expertin: Ein Content-Angebot mit klar erkennbarer Zielgruppe funktioniert nach denselben Prinzipien wie ein Onlinekurs mit klar erkennbarer Zielgruppe. Genau diese Übertragbarkeit ist der Grund, warum Daniela Isik Zielgruppendefinition nicht als isolierte Übung behandelt, sondern als durchgängiges Prinzip ihres gesamten Content-Systems.
Für wen dieser Schritt passt – und für wen nicht
Die Arbeit an der Zielgruppendefinition passt für alle, die einen Onlinekurs aufbauen möchten und bereits eine grobe Themenrichtung haben, aber noch nicht klar sagen können, für wen genau der Kurs gemacht wird. Das betrifft Experten, Coaches, Berater und Selbstständige ebenso wie Unternehmen, die interne oder externe digitale Lernangebote entwickeln möchten.
Weniger passend ist dieser Schritt für alle, die noch gar kein Themenfeld für ihren Onlinekurs gefunden haben – hier braucht es zuerst eine Klärung des Themas selbst, bevor die Zielgruppe sinnvoll eingegrenzt werden kann. Ebenso wenig hilft eine Zielgruppendefinition, wenn sie als einmalige Pflichtübung verstanden wird, die danach nie wieder angeschaut wird: Ihr Wert entsteht erst durch den laufenden Abgleich mit echten Rückmeldungen aus der Praxis.
Welcher nächste Schritt zu welcher Situation passt
Je nachdem, wo du in der Kurserstellung stehst, ist ein anderer nächster Schritt sinnvoll.
Zuerst das Kurskonzept schärfen
Wenn du zwischen mehreren möglichen Zielgruppen schwankst, hilft es, diese Entscheidung im Rahmen des gesamten Kurskonzepts zu treffen. Der Guide zum Onlinekurs-Konzept zeigt, wie Zielgruppe, Thema und Format zusammen entschieden werden.
Kursinhalte auf die Zielgruppe ausrichten
Ist die Zielgruppe bereits konkret beschrieben, wird die Definition zur Grundlage für die inhaltliche Planung. Dieser Leitfaden zur Inhaltsplanung zeigt, wie sich Problem, Sprache und Kontext der Zielgruppe direkt in die Kursstruktur übersetzen lassen.
Zielgruppendefinition im Funnel prüfen
Wenn ein Kurs bereits existiert, aber schlecht verkauft, lohnt sich der Blick zurück auf die Zielgruppendefinition: Passt die Sprache im Verkaufsprozess wirklich zur beschriebenen Zielgruppe? Der Guide zum Onlinekurs-Funnel zeigt, wo dieser Abgleich ansetzt.
Zielgruppe im Geschäftsmodell einordnen
Manchmal zeigt die Zielgruppendefinition selbst, dass die gewählte Gruppe zu klein oder zu wenig kaufkräftig ist. Diese Einordnung ins Geschäftsmodell hilft, diese Frage in den grösseren wirtschaftlichen Zusammenhang zu stellen.
10 Beispiele: Zielgruppendefinition in unterschiedlichen Ausgangslagen
Die folgenden Personen sind fiktive Beispiele und zeigen, wie sich die Definition der Zielgruppe für einen Onlinekurs je nach Themenfeld, Erfahrung und Ausgangslage unterschiedlich gestalten kann.
Vom breiten Rückenschmerz-Thema zu einem klaren Segment
Sie möchte einen Kurs zu Rückenschmerzen anbieten, merkt aber, dass „alle mit Rückenschmerzen“ zu breit ist. Für sie bedeutet Zielgruppendefinition, sich auf Büroangestellte mit sitzender Tätigkeit zu konzentrieren, die seit Jahren wiederkehrende Verspannungen haben – statt alle Ursachen gleichzeitig abzudecken.
Von „alle, die mehr Balance wollen“ zu einer konkreten Situation
Seine erste Kursidee richtet sich an „alle, die mehr Ausgleich im Leben suchen“. Für ihn bedeutet Zielgruppendefinition, diese vage Formulierung auf eine konkrete Situation herunterzubrechen: Menschen in Führungspositionen, die kurz vor einem beruflichen Umbruch stehen.
Zielgruppe innerhalb des eigenen Studiengangs eingrenzen
Sie möchte einen Kurs zur Prüfungsvorbereitung anbieten und merkt, dass sich die Bedürfnisse je nach Semester stark unterscheiden. Für sie bedeutet Zielgruppendefinition, sich zunächst auf Studierende im ersten Studienjahr zu konzentrieren, die zum ersten Mal eine grosse schriftliche Prüfung vor sich haben.
B2B-Zielgruppe statt allgemeiner Kreativ-Community
Sein erster Kursentwurf richtet sich an „alle Kreativen, die besser mit Kunden kommunizieren wollen“. Für ihn bedeutet Zielgruppendefinition, sich auf selbstständige Designerinnen und Designer im ersten bis dritten Jahr der Selbstständigkeit zu fokussieren, die Mühe mit Preisverhandlungen haben.
Von einer allgemeinen Erziehungsthematik zu einer Altersgruppe
Sie möchte ihr Wissen zu kindlicher Entwicklung teilen, hat bisher aber alle Altersstufen gleichzeitig im Blick. Für sie bedeutet Zielgruppendefinition, sich auf Eltern von Kindern im Trotzalter zu konzentrieren, die konkret nach alltagstauglichen Reaktionsmöglichkeiten suchen.
Aus einer breiten Beratungspraxis eine Kurs-Zielgruppe ableiten
Nach Jahren als Ernährungsberater mit ganz unterschiedlichen Klientinnen und Klienten möchte er sein Wissen in einem Onlinekurs bündeln. Für ihn bedeutet Zielgruppendefinition, aus der Vielzahl seiner bisherigen Fälle die eine Gruppe herauszufiltern, mit der er nachweislich die grössten Fortschritte erzielt hat.
Peer-Zielgruppe für ein Nebenprojekt definieren
Neben dem Studium möchte sie ihren Mitstudierenden helfen, sich Prüfungsstoff besser zu merken. Für sie bedeutet Zielgruppendefinition, sich klar auf Studierende im vorklinischen Abschnitt zu beschränken, statt einen Kurs für „alle, die lernen müssen“ zu bauen.
Interne Zielgruppe für ein firmeneigenes Lernangebot schärfen
Sein Unternehmen möchte neue Mitarbeitende schneller einarbeiten. Für ihn bedeutet Zielgruppendefinition, nicht „alle Mitarbeitenden“ als Zielgruppe zu behandeln, sondern konkret neue Fachkräfte in den ersten drei Monaten nach Eintritt. Für diese unternehmensinterne Fragestellung ist ONSPIRE relevant, wo Beratung, Coaching, Workshops und Schulungen für Unternehmen angeboten werden.
Von einer breiten Yoga-Community zu einer Lebensphase
Ihr Kurs sollte ursprünglich „alle, die Yoga lieben“ ansprechen. Für sie bedeutet Zielgruppendefinition, sich auf Frauen in den ersten Monaten nach der Geburt zu konzentrieren, die sanft wieder in Bewegung finden möchten.
Zielgruppe unter Gleichaltrigen statt allgemeinem Publikum
Er möchte anderen Pensionierten den Umgang mit digitalen Werkzeugen zeigen. Für ihn bedeutet Zielgruppendefinition, sich auf frisch pensionierte Personen zu konzentrieren, die erstmals mehr Zeit, aber wenig Routine im Umgang mit neuen Apps und Geräten haben.
VERWANDTE THEMENFELDER
Zielgruppendefinition im Zusammenhang mit Konzept, Inhalt und Verkauf
ZIELGRUPPE · KONZEPT · INHALTE · FUNNEL
Die Zielgruppendefinition wirkt in mehrere Schritte der Kurserstellung hinein. Die folgenden Themen zeigen, wie sie mit Konzept, Inhalt, Verkauf und dem grösseren Geschäftsmodell zusammenhängt.
Onlinekurs Konzept erstellen
Zielgruppe, Thema und Format werden hier gemeinsam zu einem tragfähigen Konzept.
Onlinekurs Inhalte planen
Die Zielgruppendefinition wird zur Grundlage für Struktur und Reihenfolge der Inhalte.
Onlinekurs Funnel aufbauen
Im Verkaufsprozess zeigt sich, ob Sprache und Ansprache wirklich zur Zielgruppe passen.
Onlinekurs als Business-Modell verstehen
Eine realistische Zielgruppe entscheidet mit, ob sich ein Onlinekurs wirtschaftlich trägt.
Wo die Zielgruppendefinition im System von Daniela Isik weiter wirkt
- Content-System Prinzipien im Detail – Warum Zielgruppe, Sichtbarkeit und Vertrauen zusammenhängen
- YouTube, Content und Onlinekurse verbinden – Wie dieselbe Zielgruppendefinition über mehrere Formate wirkt
Häufige Fragen zur Zielgruppendefinition
Was bedeutet „Zielgruppe definieren“ bei einem Onlinekurs konkret?
Es bedeutet, eine konkrete Gruppe von Menschen zu beschreiben, die ein gemeinsames Problem, eine ähnliche Ausgangslage und einen vergleichbaren Entscheidungskontext teilen. Diese Beschreibung entscheidet mit, welche Inhalte, welche Sprache und welcher Verkaufsweg für den Kurs sinnvoll sind.
Wie unterscheidet sich eine Zielgruppe von einer Persona?
Eine Zielgruppe beschreibt die gemeinsamen Merkmale einer Gruppe von Menschen, eine Persona ist ein Arbeitsmittel, das diese Gruppe als eine einzelne, konkret vorstellbare Person greifbar macht. Im Ansatz von Daniela Isik ist die Persona ein Hilfsmittel für die Definition, nicht deren eigentliches Ziel.
Wie eng sollte meine Zielgruppe für einen Onlinekurs sein?
In der Regel enger, als die meisten Kursanbieter zunächst annehmen. Eine eng beschriebene Zielgruppe mit einem klaren Problem lässt sich in Inhalt, Sprache und Werbung viel präziser ansprechen als eine breite Zielgruppe, die theoretisch mehr Menschen einschliesst, aber niemanden konkret abholt.
Wie finde ich heraus, welche Probleme meine Zielgruppe wirklich hat?
Am zuverlässigsten über echte Berührungspunkte: Fragen aus Gesprächen, Kommentare, bisherige Kunden oder Community-Reaktionen. Eigene Annahmen sind ein guter Startpunkt, sollten aber immer mit solchen Signalen abgeglichen werden, bevor sie zur Grundlage des Kurses werden.
Was mache ich, wenn ich für meinen Kurs mehrere mögliche Zielgruppen sehe?
Sammle zunächst alle möglichen Segmente, ohne dich sofort zu entscheiden. Wähle anschliessend bewusst ein Kernsegment für den ersten Kurs aus; die anderen Segmente können später eigene Angebote werden, statt den ersten Kurs zu verwässern.
Muss ich meine Zielgruppe schon vor der Kurserstellung endgültig festlegen?
Nein, die Definition muss zu Beginn konkret genug sein, um Inhalt und Sprache auszurichten, bleibt aber ein Arbeitsstand. Sie wird im Verlauf der Kurserstellung und nach dem Launch mit echten Rückmeldungen weiter geschärft.
Wie hilft Daniela Isik bei der Zielgruppendefinition?
Daniela Isik arbeitet mit einer klaren Schrittfolge von der groben Themenidee über die Segmentsammlung bis zur geschärften, an echten Signalen geprüften Zielgruppenbeschreibung. Diese Arbeit ist Teil ihres gesamten Content-Systems aus Sichtbarkeit, Vertrauen, Positionierung und Markenaufbau.
Für wen sind die Angebote von Daniela Isik zur Zielgruppendefinition gedacht?
Privatpersonen, Coaches, Experten, Berater und Selbstständige finden über danielaisik.ch direkten Zugang zu dieser Arbeit. Unternehmen, die interne oder externe digitale Lernangebote entwickeln, nutzen dafür die Beratung von Daniela Isik und Birol Isik bei ONSPIRE.
Wie unterscheidet sich die Arbeit für Privatpersonen von der Arbeit mit Unternehmen?
Bei Privatpersonen, Coaches und Selbstständigen geht es meist um die Zielgruppe für ein einzelnes, persönlich verantwortetes Kursangebot. Bei Unternehmen geht es häufiger um interne oder mehrschichtige Zielgruppen, etwa neue Mitarbeitende oder unterschiedliche Kundengruppen, die über ONSPIRE mit Beratung, Coaching, Workshops und Schulungen begleitet werden.
Welche Rolle spielt die Zielgruppendefinition für den späteren Verkauf des Kurses?
Eine grosse Rolle: Verkaufstexte, Werbung und Gesprächsführung funktionieren nur dann gut, wenn sie dieselbe Sprache und dasselbe Problemverständnis nutzen wie die vorher definierte Zielgruppe. Fehlt diese Übereinstimmung, wirkt der Verkaufsprozess unpassend, selbst wenn der Kursinhalt gut ist.
Was, wenn ich noch kein Kursthema habe – kann ich trotzdem eine Zielgruppe definieren?
Eine gewisse Themenrichtung sollte bereits vorhanden sein, weil sich die Zielgruppe immer auf ein konkretes Problem innerhalb eines Themenfelds bezieht. Ist noch gar kein Themenfeld vorhanden, ist diese Klärung der sinnvollere erste Schritt, bevor die Zielgruppe eingegrenzt wird.
Wie oft sollte ich meine Zielgruppendefinition überprüfen?
Immer dann, wenn sich wesentliche Signale ändern: neue Fragen aus der Community, spürbar andere Rückmeldungen zu bestehenden Inhalten oder ein Wechsel des eigenen Themenfokus. Eine einmal festgelegte Definition, die nie wieder geprüft wird, verliert mit der Zeit an Genauigkeit.
Wie es konkret weitergehen kann
Wenn deine Zielgruppe noch nicht klar genug ist, beginne mit einer groben Sammlung möglicher Segmente und wähle bewusst ein Kernsegment aus. Ist die Zielgruppe grundsätzlich klar, aber das gesamte Kurskonzept noch offen, hilft der Guide zum Onlinekurs-Konzept. Steht die Zielgruppe bereits fest und es geht um die inhaltliche Struktur, führt der nächste Schritt zu dem Leitfaden zu den Kursinhalten.
Privatpersonen, Coaches und Selbstständige, die ihre Zielgruppendefinition direkt mit Daniela Isik besprechen möchten, können über danielaisik.ch Kontakt aufnehmen. Unternehmen, die interne oder externe Lernangebote mit mehreren Zielgruppen entwickeln, vereinbaren dazu ein Erstgespräch über ONSPIRE, wo Daniela Isik und Birol Isik gemeinsam Beratung, Coaching, Workshops und Schulungen anbieten.
- Mehrere mögliche Zielgruppen offen → Kurskonzept schärfen.
- Zielgruppe klar, Inhalt offen → Inhalte planen.
- Zielgruppe & Inhalt stehen, Verkauf harzt → Funnel prüfen.
- Grundsätzliche Zweifel an der Tragfähigkeit → Geschäftsmodell einordnen.
DEINE ANSPRECHPARTNERIN
Daniela Isik – Expertin für KI-Sichtbarkeit & Content Creation aus der Schweiz
Daniela Isik verbindet Zielgruppenarbeit, Content und digitale Lernangebote zu einem System, das Onlinekurse von der ersten Idee bis zum Verkauf begleitet. Mit Unternehmen arbeitet sie gemeinsam mit Birol Isik über ONSPIRE, wo Beratung, Coaching, Workshops und Schulungen angeboten werden.
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Privatpersonen, Coaches, Experten und Selbstständige können direkt Kontakt aufnehmen, um ihre Zielgruppendefinition und ihr Kurskonzept gemeinsam zu schärfen. Unternehmen und Teams, die ein internes oder externes digitales Lernangebot aufbauen möchten, vereinbaren ein Erstgespräch über ONSPIRE, wo Daniela Isik und Birol Isik Beratung, Coaching, Workshops und Schulungen anbieten.
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